SH Natursteine

Das Unternehmen SH Natursteine GmbH & Co. KG wurde 1991 in Löbejün gegründet. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Aufbereitungs- und Veredelungsprozess des Löbejüner Quarzporphyrs, der heute besser als Rhyolith bekannt ist. Mit dem gegen Betonkrebs resistenten Material, aber auch durch die großen Mengen, gute Qualität und Gleisverladung ist die SH Natursteine auch überregional bekannt.

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FAQ

Die SH Natursteine ist ein Unternehmen der Stein- und Erdenindustrie. Als solches ist es in der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung tätig. Die Produktpalette fußt wesentlich auf der Verarbeitung des bekannten Löbejüner Rhyoliths, einem rötlichen Hartgestein. Auf dessen Basis wird ein breites Sortiment an Splitten und Schottern hergestellt. Ergänzt wird das Portfolio der SH Natursteine um Beton- und Asphaltmischanlagen. Die SH Natursteine und die anderen Unternehmen unserer Gruppe verfolgen eine gemeinsame Vision und pflegen ein familiäres, mittelständisches Unternehmertum. Werte wie langfristiges Denken, Nachhaltigkeit oder Teamgeist sind Kern der Unternehmensidentität.

Vision & Werte

Die SH Natursteine sind im mitteldeutschen Raum in Löbejün bei Halle angesiedelt. Dort befindet sich auch das wertvolle Vorkommen Löbejüner Rhyoliths, das mit seinem rötlichen Ton seit Jahrhunderten den Saalekreis prägt. Ebenfalls an das Werksgelände angeschlossen sind ein Beton- und Asphaltmischwerk.

Der Löbejüner Quarzporhyr, heute besser bekannt unter dem Namen Rhyolith, prägt seit über 500 Jahren das Erscheinungsbild von Straßen und Gebäuden im sachsen-anhaltinischen Raum. Das vulkanische Hartgestein ist auf Grund seiner rötlichen Farbe unverwechselbar. Das rötliche Hartgestein zeichnet sich durch seine Witterungsresistenz und Widerstandsfähigkeit gegen chemische Beanspruchung aus. Damit eignet er sich perfekt für Tief- und Straßenbau, als Mineralstoffkomponente für die Herstellung von Asphalt und Beton. Die AKR-Splitte gehören zu den wenigen Gesteinskörnungen für Beton in Deutschland mit Alkaliunbedenklichkeit, wodurch der sogenannte „Betonkrebs“ bei der Verwendung des Löbejüner Rhyoliths ausgeschlossen ist. Seine guten mechanischen Kennwerte und Gefügeeigenschaften machen das verwitterungsbeständige und frostresistente Hartgestein zum hochwertigen Naturstein und zum optimalen Rohstoff für die Nutzung im Straßen-, Tief-, Wasser- und Gleisbau, für Sport- und Freizeitflächen und als Mineralstoffkomponente für die Asphalt- und Betonherstellung.

Der Rhyolith wird überirdisch im Tagebaubetrieb gewonnen. Dort werden mit einem Bohrgerät in regelmäßigen Abständen mehrere Dutzend, fast senkrechte und tiefe Löcher in den Fels gebohrt. Diese werden daraufhin mit Sprengstoff gefüllt. Durch die genaue Berechnung der Sprengung wird das Gestein so zerkleinert, dass es aus dem Fels gelöst wird und von einem Schaufelbagger verladen werden kann. Nach Abtransport durch eine Mulde gelangen die hunderte Kilo schweren Felsblöcke in die Aufbereitungsanlage.

Nach dem Abtransport gelangen die rohen Felsblöcke zunächst in einen der größten Vorbrecher Europas. Dieser zerkleinert die massiven Gesteinsblöcke. Von dort aus werden sie in der Aufbereitungsanlage mit einem ausgefeilten System von Brechern, Mühlen und Sieben auf gängige industrielle Maße zerkleinert und sortiert. Mittels Silos und Halden werden die Körnungen vor Ort gelagert und verkauft. Mittels Gleisverladung ist aber auch ein Transport über weite Strecken auf Baustellen in ganz Deutschland möglich.

Wir nehmen Sorgen der Anwohner und Öffentlichkeit in Bezug auf soziale und ökologische Fragen ernst. Deshalb antworten wir auf typische Fragen die von Sprengen und Staubbelastung bis hin zur Renaturierung und Aufforstung reichen in unserem umfangreichen Faktencheck.

Zum Faktencheck

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