Marmor made im Erzgebirge

Die Unternehmen GEOMIN Industriematerialien GmbH & Co. KG und GEOMIN Erzgebirgische Kalkwerke GmbH verfügen über die größten Vorkommen von hochkristallinem weißem Marmor in Deutschland. An insgesamt drei Standorten im Erzgebirge wird Marmor abgebaut, gebrochen und veredelt.

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FAQ

GEOMIN ist ein Unternehmen der Stein- und Erdenindustrie. Als solches ist es in der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung tätig. Die Produktpalette umfasst ein breites Sortiment an Splitten, Schottern, getrockneten Körnungen und Füllstoffen aus Marmor. GEOMIN und die anderen Unternehmen unserer Gruppe verfolgen eine gemeinsame Vision und pflegen ein familiäres, mittelständisches Unternehmertum. Werte wie langfristiges Denken, Nachhaltigkeit oder Teamgeist sind Kern der Unternehmensidentität.

Vision & Werte

Nach Stilllegung der Grubenbetriebe in Lengefeld und Hermsdorf betreibt die GEOMIN nur noch eine Grube und einen Tagebau in Hammerunterwiesenthal, nahe des bekannten erzgebirgischen Wintersport- und Kurorts Oberwiesenthal. Dort wird vom Unternehmen das größte Vorkommen an weißem, hochkristallinem Marmor in Deutschland abgebaut. Durch die Kombination von Gruben- und Tagebaubetrieb können sowohl große Mengen als auch gute Qualität sichergestellt werden. An allen Standorten, also auch in Lengefeld und Hermsdorf, wird das so gewonnene Material aufbereitet und verkauft.

Marmor ist ein metamorphoses, kristallines Carbonatgestein. Ähnlich wie der bekannte Carrara-Marmor aus Italien ist der Erzgebirgsmarmor von hochweißer Färbung mit nur wenigen dunklen Einschlüssen. Aufgrund seiner hohen Kluftdichte ist jedoch keine Blockgewinnung möglich, sodass das Material vorwiegend zu Schottern und feinsten Gesteinsmehlen verarbeitet wird. Die Anwendungsgebiete reichen von Straßen-, Hoch- und
Tiefbau, über die Bauchemie, Beton- und Betonwerksteinindustrie, Farben- und Lackherstellung bis zur Putz- und Kunststoffindustrie.

Der Erzgebirgsmarmor wird über- und unterirdisch gewonnen. Im Tagebau werden mit einem Bohrgerät in regelmäßigen Abständen mehrere Dutzend, fast senkrechte und tiefe Löcher in den Fels gebohrt. Diese werden daraufhin mit Sprengstoff gefüllt. Durch die genaue Berechnung der Sprengung wird das Gestein so zerkleinert, dass es aus dem Fels gelöst wird und von einem Schaufelbagger verladen werden kann. Nach Abtransport durch eine Mulde gelangen die hunderte Kilo schweren Felsblöcke in die Aufbereitungsanlage.

Nach dem Abtransport gelangen die rohen Felsblöcke in die Aufbereitungsanlage, wo sie mit einem ausgefeilten System von Brechern, Mühlen und Sieben auf gängige industrielle Maße zerkleinert und sortiert werden. Eine Spezialität bei der Verarbeitung des Erzgebirgsmarmors besteht in der optischen Sortierung. Dabei werden in einem Prozessschritt dunkle oder farbige Einschlüsse aus dem weißen Material mittels Druckluft herausgeschossen. In der Aufbereitungsanlage Hermsdorf werden durch diese Vorgänge Gesteinsmehle von bis zu 2 µm produziert.

Wir nehmen Sorgen der Anwohner und Öffentlichkeit in Bezug auf soziale und ökologische Fragen ernst. Deshalb antworten wir auf typische Fragen die von Sprengen und Staubbelastung bis hin zur Renaturierung und Aufforstung reichen in unserem umfangreichen Faktencheck.

Zum Faktencheck

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